Gesundes Finanzielles Halbwissen

Gesundes Finanzielles Halbwissen

Denken Sie nach, sonst tun es andere für Sie!

Jeden Tag findet man Müll und/oder Lügen an den Finanzmärkten. Meine persönliche Auswahl anbei:

Ein FLUCH liegt über den Märkten! Seid gewarnt!

FundstückeGeschrieben von GesundeSkepsis Di, Juli 04, 2017 17:53:07

Gerne findet man in letzter Zeit Artikel dieser Art:

http://www.capital.de/investment/geldanlage-etf-indexfonds-fluch-oder-segen-8853.html


Die Frage, die hier aufgeworfen wird, ist enorm relevant: Sind ETFs gut oder böse? Ich stehe da klar auf der Seite von Warren Buffet und begrüße ETFs. Sie sind ein sehr sinnvolles Instrument, insbesondere für Privatanleger. Das große ABER: Selten kann der geneigte Privatanleger abschätzen, ob er/sie in das richtige Underlying investiert, welches der ETF widerspiegelt. Muss ich jetzt auf DAX, MDAX oder MSCI World setzen? Oder doch ein Staatsanleihen-ETF? Ich halte nichts von der Theorie, dass ETFs gefährlich sind, weil sie undifferenziert den Markt aufpumpen und wieder Luft ablassen, wenn ihnen das Geld abgezogen wird. Dies ist an dieser Stelle aber nicht bewiesen oder sonstwie fundiert, sondern lediglich ein fundiertes Bauchgefühl. Was jedoch lustig an ETFs ist - siehe Artikel:

"Was man den Indexfonds aber dadurch natürlich vorwerfen kann: Sie differenzieren eben nicht in gute und schlechte Aktien, in über- oder unterbewertete, sondern behandeln alle gleich. Das meinen die Kritiker mit der „Diktatur der Indifferenz“."

Aha. Dumm nur, dass die Diktatur der Indifferenz zu einem besseren Ergebnis für den Privatanleger führt. Weil:

"Das ist im Prinzip nicht schlecht, weil sie damit garantieren, dass Anleger mindestens so gut abschneiden wie der Gesamtmarkt und damit wenigstens eine durchschnittliche Rendite erzielen – während die meisten aktiven Aktienfondsmanager es nachweislich nicht schaffen, für längere Zeit eine Rendite zu erzielen, die auch nur annähernd so gut ist wie der Gesamtmarkt. Meist liegen sie um Längen hinter dem Index. "

So shut the f*ck up! Ist mir doch egal, ob da differenziert wird oder nicht!!!!! Ich mache nachweislich in ETFs mehr Knete als mit pseudo-aktiv gemanagten Aktienfonds (siehe früheren Blogeintrag dazu). Was soll daran schlecht sein? Und wie dumm und/oder kostenintensiv müssen lohn- und bonusabhängige Aktienfondsmanager sein, damit sie in der Masse akademisch bewiesen (Ausnahmen temporär durchaus möglich) ihrem jeweiligen Markt hinterher humpeln??? Wie schlecht ist die Leistung der sog. Profis einzustufen, wenn man diese systematisch mit Indifferenz bezüglich vermeintlich „guten“ und „schlechten“ Aktien in den Schatten stellt?

Und somit bleibt die alte Erkenntnis: "Denken Sie selbst! - sonst tun es andere für Sie!" von Vince Ebert. Wenn Emerging Markets, Dow Jones, Nikkei oder wasauchimmer für SIE der richtige Markt ist - viel Spass mit ihrem ETF. Ich persönlich gehe noch einen Schritt weiter zurück mit meinem Parkplatz für freie Mittel und will einfach Geld verdienen. Absolut. Echter Wertzuwachs für die Investoren. Und das wenn möglich mit sehr geringer Schwankungsbreite. Fertig! Unabhängig von Marktstimmung, dem Sektor oder den Instrumenten. Siehe hier:

https://www.wikifolio.com/de/de/w/wf000statt

Amüsant ist auch, dass bei der F(l)achzeitschrift Capital wieder die eine Hand nicht weiß, was die andere vor drei Wochen geschrieben hat:

http://www.capital.de/dasmagazin/capital-themenvorschau-07-2017-titelthema-etf-entspannt-zum-wohlstand-9052.html

Mit ETFs zum Wohlstand

22. Jun 2017, Capital-Redaktion

ETFs haben die Geldanlage revolutioniert. Noch nie war es so einfach, Vermögen aufzubauen.














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